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Versicherungsvertrieb 2017: Die fünf Veränderungstreiber

Der deutsche Versicherungsvertrieb steht auch 2017 vor großen Veränderungen. Berater müssen aktiv vorangehen, um den Anschluss nicht zu verpassen. Fünf Veränderungstreiber werden den Versicherungsvertrieb 2017 beeinflussen.

25. Januar 2017
Kolumne von Jürgen Fink, Salesurance GmbH

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“Digitalisierung ist der Schlüssel um Kunden zukünftig allumfassender und effizienter beraten zu können.”

1. Berater müssen den digitalen Kundenerwartungen gerecht werden
Kunden erwarten, dass ihnen Versicherungsprodukte und Beraterleistungen auf allen medialen Kanälen zur Verfügung stehen. Personalisierung, Transparenz, Einfachheit, Selbstbestimmung und Schnelligkeit sind Merkmale, auf die Kunden auch im Jahr 2017 großen Wert legen. So wurden 2016 beispielsweise bei 84 Prozent aller Abschlüsse vorab Informationen über das Internet eingeholt. Letztlich abgeschlossen wurde jedoch zu nahezu 60 Prozent in einer örtlichen Versicherungsagentur. Berater müssen diesen Kundenerwartungen gerecht werden und das eigene Geschäftsmodell konsequent digitalisieren.

2. Nutzung von digitalen Technologien wird weiter steigen
Sowohl Versicherer als auch Berater müssen für einen konstanten Erfolg in der Branche umdenken und alte Geschäftsmodelle modernisieren. Hierbei geht es darum, bereits vorhandene Prozesse in der digitalen Nutzung weiter auszubauen und gleichzeitig neue digitale Vertriebsideen mit einfließen zu lassen. Ziel der Versicherungsbranche und der Berater sollte es sein, das jeweilige Geschäftsmodell vollumfassend auf die digitale Welt auszuweiten. Hierbei geht es nicht nur um die Neukundengewinnung durch regionales Online-Marketing sondern auch um digitale Betreuung der Bestandskunden.

3. Zunahme der digitalen Konkurrenz

Durch die Digitalisierung des Versicherungswesens zeigen junge Start-Ups vermehrt Präsenz auf dem Versicherungsmarkt. Durch ihre ausgeprägten Kenntnisse im Online-Marketing-Bereich und durch eine Vielzahl von Leistungen, die auf dem Konzept des “Big Data” aufbauen, ist eine neue Gruppe von Konkurrenten für die traditionellen Versicherungsgesellschaften und Berater entstanden. Dieser Konkurrenz müssen sich Vermittler selbstbewusst stellen, indem das eigene Geschäftsmodell konsequent digitalisiert wird.

4. Regulatorische Richtlinien setzen den Vertrieb unter Veränderungsdruck
Dieses Jahr wird unter anderem die bereits bestehende Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD in gültiges Recht umgesetzt. Zunehmende Regulierung und eine höhere Bedeutung des Verbraucherschutzes erfordern neue, transparente und nachvollziehbare Beratungs- 
und Verkaufsprozesse sowie die notwendige Qualifizierung der Vertriebsmitarbeiter. Die Bedeutung der auf den eigentlichen Vertragsabschluss ausgerichteten Vergütungselemente wird weiter sinken, wohingegen die auf Serviceleistungen und Betreuung des Kunden gerichteten Elemente an Bedeutung gewinnen werden. Diesen Herausforderungen müssen sich Berater aktiv stellen und das bestehende Geschäftsmodell frühzeitig auf die regulatorischen Richtlinien ausrichten.

5. Kosteneffizienz durch Digitalisierung erreichen
Das veränderte Nutzerverhalten, der technologische Fortschritt sowie die steigende Regulierungskomplexität in Verbindung mit stagnierenden Provisionseinnahmen zwingen die Berater dazu, das eigene Geschäftsmodell radikal zu überdenken.

Digitalisierung ist der Schlüssel um Kunden zukünftig allumfassender und effizienter beraten und betreuen zu können. Eine Produktivitätssteigerung lässt sich aber nicht nur durch die digitale Betreuung von Bestandskunden erreichen, auch durch die gezielte Generierung von Neukunden über regionales Online-Marketing lässt sich der Umsatz im Vertrieb steigern. Ein entscheidender Erfolgsfaktor für Berater wird das Thema Kosteneffizienz bei gesteigerter Produktivität durch digitalisierte Vertriebsprozesse sein.

Autor Jürgen Fink ist Geschäftsführer bei der Salesurance GmbHmit Sitz in Berlin.

Foto: Shutterstock

https://www.cash-online.de/versicherungen/2017/versicherungsvertrieb-4/359384/2#

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5 Workout-Tricks für schmerzfreie Schultern

Schmerzende Schultern waren gestern! Coach Nico Airone erklärt, wie du deine Schultern mit dem richtigen Training gesund, stabil und verletzungsfrei hältst

Mit Krafttraining stärkst du deinen Körper, du steigerst deine Fitness, förderst deine Gesundheit und erzielst eine stabile Haltung. Vorausgesetzt, du machst es richtig. Heißt, du achtest zum Beispiel auf die richtige Ausführung und wählst die Belastung so intensiv, dass sie zu deinem Trainingslevel passt. Denn Fehler begünstigen hier Schmerzen – und vor allem im Kraftsport sind die Schultern ziemlich verletzungsanfällig. Keine Seltenheit: Entzündungen, die durch Überbelastung entstehen, und manchmal kommt es sogar zu Gelenkverletzungen. Wie du dem verbeugst?

https://www.menshealth.de/krafttraining/5-workout-kniffe-fuer-schmerzfreie-schultern/

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Home-Workout! Intervalltraining mit Crossfit-Profi Hendrik Senf

Homeoffice, Bewegungsmangel… Die Corona-Krise macht es Extrapfunden leicht, bei uns anzudocken. FITBOOK hat aber das richtige Gegenmittel! Ein Home-Workout nach der populären Intervall-Trainingsform HIIT. 40 Minuten, in denen locker ein Verbrauch von bis zu 500 Kalorien drin sind.

Dieses hochintensive Intervalltraining von Crossfit-Profi Hendrik Senf nach der HIIT-Methode hat nur ein Ziel: durch extrem hohe Belastungen in möglichst kurzer Zeit einen hohen Trainingseffekt zu erreichen. Ausdauer und Kraft profitieren und es werden viele Kalorien verbrannt. Das ist insbesondere für erfahrene Sportler eine gute Alternative – Sportanfänger sollten sich vorsichtig herantasten. Für beide Lager gilt: Das Workout ist eine optimale Gelegenheit, sowohl das mentale als auch physische Durchhaltevermögen zu trainieren.

Wie ist das Intervalltraining aufgebaut?

Auf 60 Sekunden mit hoher Intensität folgen hier 30 Sekunden Pause – diesen Rhythmus gilt es, über mehrere Runden durchzuhalten. Und in jeder Runde sollte der gleiche Output generiert werden, das heißt: Man sollte in jeder Runde in etwa gleich viele Wiederholungen schaffen. Verringert sich die Zahl stetig, hat man zu ambitioniert begonnen. Man sollte also vorher gut einschätzen, wie viele Wiederholungen man konstant durchzuhalten vermag.

Das Workout wird nur mit dem eigenen Körpergewicht absolviert und dauert zwischen 40 und 45 Minuten. Aufgrund der hohen Belastung empfiehlt es sich, die Herzfrequenz mit einem Pulsmesser zu checken.

Ein Warm-up ist für ein Intervalltraining dieses Levels unerlässlich: Es bringt den Körper auf Temperatur, verbessert die Körperwahrnehmung und bereitet auf die nachfolgende Intensität vor. Das Cool Down kann nach Belieben gestaltet und ausgedehnt werden.

Tipp von Hendrik Senf

Hendrik Senf empfiehlt allen, die mit den Übungen nicht über die Maßen vertraut sind, sich seine Ausführung erstmal in Ruhe im Video anzuschauen und über Nachahmung zu lernen. Für mehr Hintergrundwissen zu den einzelnen Übungen haben wir einige Tutorials verlinkt. Und jetzt kann’s losgehen!

Das Intervalltraining mit Crossfit-Profi Hendrik Senf

Teil 1: Warm-up (3 Runden)

• 10 Reverse Lunges pro Seite: Ausfallschritte nach hinten, ab Runde 2 in der gesprungenen Variante

• 10 Hollow Rocks: Beine im Flachen Winkel ausstrecken, Bauchmuskulatur anspannen und in dieser Position hin- und herschaukeln.

• 5 Burpees

Teil 2: Intervall-Crossfit-Workout (14 bzw. 20 Runden)

Die nachfolgenden Übungen werden jeweils für die Dauer von einer Minute aktiv ausgeführt; auf jede Belastung folgen 30 Sekunden Pause. Intervall 1 und 2 finden im Wechsel statt. Anfänger sollten die gesamte Abfolge 14 Mal ausführen, Fortgeschrittene absolvieren 20 Runden.

Intervall 1

• 10 Burpees und die Minute ggf. auffüllen mit Mountain Climbers (Bergsteiger)

Intervall 2 (10 Wiederholungen)

• 1 Kniebeuge und 2 Jumping Lunges. Minute vollmachen mit V-Ups. Dabei werden die gestreckten Beine mit den Händen über dem Bauch zusammengeführt. Da das für die meisten zu anstrengend sein dürfte, kann man die Knie auch anwinkeln – oder, noch einfacher, Crunches.

Für wen diese Kombination zu einfach ist, der tauscht Intervall 1 gegen 6 Devil Presses(ein Burpee, bei dem in der Aufwärtsbewegung zusätzlich ein Gewicht über den Kopf gebracht und wieder abgelegt wird) und für den Rest der Minute: Goblet Thruster, eine Kniebeugen-Variante, bei der ein Gewicht zunächst vor dem Körper und dann über den Kopf gehalten wird.

Teil 3: Cool Down

Dehnen nach Bedarf. Aber Hendrik Senf empfiehlt diese Übung: zwischen die Füße setzen und so weit wie möglich nach hinten unten legen; eine Minute in dieser Position verweilen.

Mehr Home-Workouts von FITBOOK

Dieses Intervalltraining ist Teil einer Home-Workout-Serie mit Hendrik Senf. Die anderen Teile – sowie weitere, exklusive Trainings mit beispielsweise Ballerina Louisa Paterson, Athletiktrainer Egidijus Pranckus und Personal Trainerin Micha Østergaard – finden Sie hier.

Zur Person: Der Berliner Hendrik Senf (23) hat nach Judo und Tischtennis vor sechs Jahren während eines Schüleraustausches in den USA Crossfit für sich entdeckt. Heute zählt er zu den besten Fitness-Athleten Deutschlands. Seine reguläre Trainingswoche besteht aus zehn Einheiten à 1,5 bzw. 3,5 Stunden. FITBOOK hat ihn auch schon beim Training begleitet.

https://www.fitbook.de/fitness/home-workout-intervalltraining

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Reisewarnung verlängert: Für welche Reisen Sie jetzt Geld zurückverlangen können

01.05.2020 04:40:00
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Seit Wochen Fitnessstudios wegen Corona geschlossen – ist dieses Datum entscheidend?

01.05.20 10:15

Corona-Krise: Fitnessstudios bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Doch welche Rechte haben jetzt die Mitglieder? Dürfen sie ihr Abo kündigen? Und wie lange bleiben die Studios noch zu?

  • Fitnessstudios sind seit der Ausbreitung des Coronavirus geschlossen.
  • Viele Läden dürfen nach ersten Lockerungen der Corona-Maßnahmen wieder öffnen, Fitnessstudios bleiben aber weiter geschlossen.
  • Viele Mitglieder fragen sich: Was passiert mit dem monatlichen Beitrag für Mitglieder? Muss ich weiter bezahlen?
  • Und wann können Fitnessstudios wieder öffnen?

Über 11 Millionen Menschen in Deutschland nutzen Fitnessstudios für ihre sportlichen Aktivitäten. Darauf müssen sie seit der Corona-Krise allerdings bereits seit Wochen verzichten. Auch nachdem es bei vielen Geschäften nun erste Lockerungen gibt und Läden zum Teil wieder öffnen dürfen, bleiben Fitnessstudios und andere Einrichtungen weiter geschlossen. Gerade jetzt, wo sich die Menschen besonders nach Bewegung sehnen, kommt häufiger die Frage auf: Wann dürfen Fitnessstudios wieder öffnen? Und wie sieht es mit den Beitragszahlungen aus, wenn man das Sport-Angebot vor Ort nicht nutzen kann?

Fitnessstudios in der Corona-Krise: Wie gehen Betreiber mit der Schließung um?

Die ersten Lockerungen der Corona-Maßnahmen, die Mitte April verkündet wurden, ließen viele Menschen aufatmen: Viele Läden durften bereits wieder öffnen – doch Fitnessstudios bleiben weiter geschlossen.

Geschlossenes Fitnessstudio

© picture alliance/dpa

Nicht nur für die Fitness-Fans, sondern auch für die Betreiber der Studios ist die Corona-Krise ein herber Schlag. Doch gerade geschlossene Räume, Umkleiden oder Fitnessgeräte bieten in Zeiten der Corona-Krise ein großes Übertragungsrisiko. „Wir haben selbstverständlich Verständnis für die Einschränkungen aufgrund der Verordnungen“, erklärt Tobias Gebhard, Sprecher von VeniceBeach. „Wir sind uns unserer großen Verantwortung bewusst und sind nach wie vor bereit, alles zu tun, was nötig ist, um gemeinsam die Krise zu meistern“, so Gebhard. Auch die meisten Mitglieder zeigten Verständnis für die Schließung der Fitnessstudios.

Fitnessstudios geschlossen: Betreiber geht vor Gericht – und scheitert

Weil ein Fitnessstudio-Betreiber nicht einsehen will, warum er wegen des Coronavirus schließen muss, reicht er beim Bundesverfassungsgericht ein Eilantrag ein. Allerdings: Der Inhaber aus Baden-Württemberg scheitert. Zwar sehen die Karlsruher Richter einen „schwerwiegenden und teilweise irreversiblen Eingriff” in die Berufsfreiheit „mit erheblich nachteiligen wirtschaftlichen Folgen“, aber die Gesundheit gehe vor.

Der Kläger wollte erreichen, dass die Vorschrift bis zu einer Entscheidung über seine Verfassungsbeschwerde außer Vollzug gesetzt wird. Die Regelung habe die Einnahmen einbrechen lassen. Das Studio sei in seiner Existenz gefährdet und insolvenzbedroht.

Die Richter halten die Klage aber nicht für aussichtslos, sie bedürfe allerdings einer eingehenden Prüfung. Im Eilverfahren wollten man nicht die Wiedereröffnung zahlreicher Fitnessstudios erwirken, da das Risiko neuer Infektionsketten sich erhöhen könnte. Dabei spielt eine Rolle, dass die Regelung befristet ist. So sei sichergestellt, dass die Verordnung unter Berücksichtigung neuer Entwicklungen fortgeschrieben werde.

Die Richter pochen darauf, dass jedes Mal neu geprüft wird, ob die Untersagung des Betriebs noch verhältnismäßig ist oder eine Lockerung verantwortet werden kann. Der Mann hatte vorher auch schon beim baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshof gegen die Corona-Verordnung geklagt. Dort war sein Eilantrag am 9. April abgelehnt worden.

Fitnessstudios wegen Corona geschlossen: Muss ich weiter Geld für meine Mitgliedschaft zahlen?

Wer ein monatliches Abo für ein Fitnessstudio abgeschlossen hat, kann es seit einigen Wochen nicht nutzen. Einige Studios in der Metropolregion Rhein-Neckar, wie VeniceBeach oder Pfitzenmeyer, bieten ihren Mitgliedern seit der Corona-Krise Live-Streams oder Videos an, um die Kursangebote auch zu Hause nutzen zu können – teilweise sogar für Nicht-Mitglieder. Laut Gebhard würden diese Streams bei VeniceBeach aktuell rege genutzt. Doch das Home-Workout kann man natürlich nicht mit dem Angebot im Fitnessstudio vor Ort vergleichen. Was passiert jetzt mit dem monatlichen Mitgliedsbeitrag?

In manchen Fitnessstudios ist es möglich, sein Abo vorübergehend stillzulegen, sodass man über die Zeit der Schließung kein Geld zahlen muss. Zusätzlich bietet zum Beispiel VeniceBeach auch an, seinen Mitgliedern den Zeitraum, den sie bezahlt haben, später als Zeitgutschrift gutzuschreiben. Bei FitX oder Pfitzenmeier werden die Beiträge wie gewohnt abgebucht, doch auch hier erhalten Mitglieder später eine Zeitgutschrift für den Zeitraum, in dem sie nicht trainieren konnten.

Fitnessstudios geschlossen: Bundesregierung plant Gutscheine für bezahlten Mitgliedsbeitrag

Anfang April hat sich die Bundesregierung wegen der Corona-Krise auf eine Lösung für abgesagte Kultur- und Sportveranstaltungen aber auch für Sprach- und Sportkurse sowie Fitnessstudio-Verträge geeinigt: Wer für ein Angebot gezahlt hat, es aber wegen der Corona-Maßnahmen nicht nutzen kann, soll in Form von Gutscheinen entschädigt werden, die bis Ende 2021 gelten sollen. Wenn der Gutschein vor Ablauf dieser Zeit nicht eingelöst wurde, muss der Betreiber oder Veranstalter dem Kunden sein Geld zurückerstatten. Es soll aber auch Ausnahmen geben, falls ein Kunde den Gutschein aus guten Gründen nicht nutzen kann.

Corona-Krise: Wann und wie können Fitnessstudios wieder öffnen? 3. Mai entscheidend

Noch ist völlig unklar, wann Fitness-Studios wieder aufmachen dürfen. In den ersten Lockerungen der Corona-Maßnahmen war nicht vorgesehen, dass Studios ihre Türen wieder öffnen können. Auch steht, im Gegensatz zu Friseuren , noch kein Datum fest, wann es so weit sein könnte. Das einzige Datum, das nun abgewartet wird, ist der 3. Mai. Denn bis dahin untersagt die Corona-Verordnung den Betrieb von Fitnessstudios.

Die Betreiber der Fitnessstudios hoffen natürlich, ihren Mitgliedern bald wieder das gewohnte Angebot bieten zu können. Es ist allerdings auch unklar, unter welchen Voraussetzungen das geschehen kann und ob zum Beispiel die Maskenpflicht dann auch in den Fitnessstudios gilt.

„Wir informieren uns täglich selbst über die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen und passen unsere Strategien individuell an die gegebenen Umstände an“, erklärt VeniceBeach-Sprecher Tobias Gebhard. Von Seiten der Behörden lägen jedoch noch keine Informationen vor, wann man wieder öffnen dürfe. „Wir haben bereits damit begonnen Maßnahmen zum Schutz der Mitglieder und Mitarbeiter zu errichten, um möglichst schnell und reibungslos starten zu können, sobald wir eine Genehmigung dafür haben.“

Arbeitgeberverband der Fitness- und Gesundheitsanlagen (DSSV) macht Vorschläge für eine Wiedereröffnung

Die Vorsitzende des Arbeitgeberverbandes der deutschen Fitness- und Gesundheitsanlagen (DSSV) Birgit Schwarze formuliert in einem offenen Brief an Angela Merkel Vorschläge für eine Wiedereröffnung von Fitnessstudios. Unter anderem könnte man Umkleiden, Dusche und Saunen sperren. Zudem könnte man kontaktlose Einlasskontrollen gewährleisten, sodass sich nicht zu viele Mitglieder im Fitnessstudio aufhalten würden. Auch seien Mindestabstände zwischen den Geräten denkbar.

Fitnessstudios in der Corona-Krise: Spahn macht Hoffnung

Sogar Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) betont inzwischen: „Partys oder Volksfeste bergen ein extrem hohes Risiko. Wer dagegen mit dem nötigen Abstand zu anderen in einem Geschäft einkaufen geht oder sich beim Sport im Fitnessstudio fit hält, sollte das tun können.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel will am 30. April erneut mit den Ministerpräsidenten über das weitere Vorgeben in der Corona-Krise sprechen. Bund und Länder werden voraussichtlich erst am 6. Mai über weitere Lockerungen der Einschränkungen entscheiden.

kab

https://www.mannheim24.de/region/fitnessstudios-corona-krise-abo-wann-wieder-offen-training-venice-mitglied-schwetzingen-geld-13712451.html

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Tod eines Versicherungsmaklers – Lebenswerk adé?

Was passiert mit dem aufgebauten Unternehmen, dem Kunden- und Vertragsbestand, dem Lebenswerk, wenn der Versicherungsmakler verstirbt? Welche Maßnahmen frühzeitig getroffen werden sollten.

Gastbeitrag von Clemens M. Christmann, CMC Personal- und Unternehmensberatung

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In den Courtagevereinbarungen gibt es unterschiedliche Regelungen zur Vertragsbeendigung. Die häufigste Regelung ist, dass der Wegfall der Gewerbeerlaubnis den Produktpartner zu einer fristlosen Beendigung der Courtagevereinbarung berechtigt.

In der letzten Zeit häufen sich Informationen darüber, was passiert, wenn der Erlaubnisinhaber geschäftsunfähig wird oder verstirbt. Ein Fall aus der täglichen Praxis zeigt, was tatsächlich geschieht und welche Möglichkeiten bestehen.

Im Juli 2012 wird der Versicherungsmakler tot in seinem Haus aufgefunden. Er war Einzelmakler und nicht “eingetragener Kaufmann” (e.K.) oder der Geschäftsführer einer juristischen Person.

Die Erben schlagen das Erbe aus. Das Amtsgericht als Nachlassgericht bestellt einen Rechtsanwalt aus seinem Zuständigkeitsgebiet als Nachlasspfleger.

Personenbezogene Gewerbeerlaubnis erlischt mit dem Tod

Bei einem Nachlasspfleger handelt es sich um eine fast ehrenamtliche Tätigkeit. In diesem Fall erhält der Rechtsanwalt 34 Euro pro Stunde um den Nachlass abzuwickeln.

Die Produktpartner (Banken, Bausparkassen, Versicherungen) prüfen in regelmäßigen Abständen das Vermittlerregister. Mit dem Tod erlischt die personenbezogene Gewerbeerlaubnis nach Paragraf 34d der Gewerbeordnung.

Ohne Gewerbeerlaubnis darf keine Kundenberatung und -betreuung mehr vorgenommen werden, da die erforderliche Sachkunde fehlt. Dieses bedeutet, dass auch bei allen Personen- oder juristischen Gesellschaften mit dem Ausfall des Erlaubnisinhabers alles auf dem Spiel steht, egal ob sie Einzelmakler, Makler in einer Personengesellschaft oder Makler in einer GmbH oder AG sind.

Fristlose Beendigung der Courtagevereinbarung

In den Courtagevereinbarungen gibt es unterschiedliche Regelungen zur Vertragsbeendigung. Die häufigste Regelung ist, dass der Wegfall der Gewerbeerlaubnis den Produktpartner zu einer fristlosen Beendigung der Courtagevereinbarung berechtigt.

Möglichkeiten nach Paragraf 45 oder Paragraf 46 GewO, wonach Erben einen sachkundigen Stellvertreter mit einer Gewerbeerlaubnis nach Paragraf 34d GewO einsetzen können, werden indes kaum geregelt.

Seite zwei: So reagierten die Produktpartner auf den Todesfall

So reagierten die Produktpartner in unserem Praxisfall:

• Der wesentliche Teil der Produktpartner akzeptierte die eingeleitete Stellvertreterfunktion nach Paragraf 46 GewO und handelte im Sinne der Kunden- und Vertragsbetreuung.

• Einige Produktpartner vertraten anfänglich die Sichtweise, dass weder den Erben noch dem Stellvertreter Courtagen zustehen. Argumentativ wurde die laufende Courtage in eine Tätigkeits- und Betreuungsprovision, wie sie in einer Handelsvertreterorganisation vertraglich fixiert wird, umgedeutet und damit die Nichtzahlung begründet.

• Ein Produktpartner übertrug den Kunden- und Vertragsbestand in den Direktbestand und bot an, dass nach Vorlage eines neuen Maklermandats eine Übertragung erfolgen sollte.

• Ein weiterer Produktpartner bezog sich auf den neuen Code of Conduct, insbesondere Art. 20, und stellte die Datenweitergabe an den Stellvertreter als Straftat dar, welchen er zur Anzeige bringen würde.

• Zwei Produktpartner haben die Courtagevereinbarung widerrufen, obwohl vertragsrechtlich nur eine fristlose Kündigungsmöglichkeit vereinbart war. In einem dieser Fälle wurde mitgeteilt, dass der Kunden- und Vertragsbestand zur Betreuung an die Ausschließlichkeitsorganisation übertragen wurde.

• Nur zwei Versicherer haben eine Meldung an die Auskunftsstelle über den Versicherungsaußendienst (AVAD) abgegeben beziehungsweise übermittelt.

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Versicherungsmaklerregelungen: Checkliste

Der Nachlasspfleger schaltete nach Abstimmung mit dem Nachlassgericht einen Fachanwalt ein.

Wie so häufig treffen in diesem Fall verschiedene juristische Ebenen aufeinander:

• Der Maklervertrag mit der Maklervollmacht zwischen dem Kunden und dem Versicherungsmakler.

• Die Courtagevereinbarung zwischen dem Produktpartner und dem Versicherungsmakler auf der Grundlage der gesetzlichen Anforderungen (Gewerbeerlaubnis, Vermittlerregister, Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung, etc.).

• Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und die abgesprochene Vorgehensweise der betrieblichen Praxis (Code of Conduct) zwischen dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und der Landesdatenschutzbehörde Berlin.

Im Zweifel kommt es auf die Regelungen im Maklervertrag an. Der Maklervertrag nimmt die Wünsche und Zustimmungen des Kunden auf, beachtet das BDSG und regelt den Umgang mit den Daten.

Nach Ausarbeitung einer Bremer Fachkanzlei sollte ein Maklervertrag vollumfänglich mit Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Regelungen zum Datenschutz beziehungsweise der Datenweitergabe, einer Vereinbarung zur Kommunikation, der eigentlichen Maklervollmacht mit Sachwaltereigenschaft und dem Recht zur Erteilung von Untervollmachten durch den Versicherungsmakler ausgestattet sein (siehe Checkliste oben).

Autor Clemens M. Christmann ist Geschäftsführer der CMC Personal- und Unternehmensberatung.

Foto: Shutterstock

https://www.cash-online.de/versicherungen/2014/versicherungsmakler-lebenswerk/163952

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Fünf Tipps, wie CEOs in Social Media richtig kommunizieren

https://www.wuv.de/karriere/wie_ceos_sich_in_sozialen_netzwerken_richtig_verhalten

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6 Milliarden von den Banken geholt – Flucht in Bargeld:

6 Milliarden von den Banken geholt – Flucht in Bargeld: Im Schnitt hortet jeder Deutsche jetzt 3000 Euro zuhause

Geldscheine werden an einem Geldautomaten abgehoben.

Donnerstag, 30.04.2020, 10:24

Die Menschen in Deutschland sind zu Beginn der Corona-Krise einer Studie zufolge ins Bargeld geflüchtet: Der Umlauf von Scheinen und Münzen im Euroraum stieg im März um fast 100 Milliarden Euro oder 8 Prozent. Das geht aus einer Analyse der Beratungsfirma Barkow Consulting im Auftrag der ING Deutschland hervor.

Die Krise scheine dazu zu führen, dass die Menschen noch mehr Bargeld unter das Kopfkissen legten, erklärte die Direktbank.

Verglichen mit der Entwicklung in den Vormonaten Januar und Februar lasse sich ein „Corona-Sondereffekt“ von etwa 30 Milliarden Euro ausweisen. Davon entfielen etwa 20 Prozent beziehungsweise 6 Milliarden Euro auf Privathaushalte in Deutschland.

Im Schnitt hortet jeder Deutsche 3000 Euro in bar

Auch die Bundesbank hatte zu Beginn der Krise zunächst einen Anstieg der Nachfrage nach Scheinen und Münzen festgestellt. Anschließend seien die Volumina aber wieder deutlich zurückgegangen.

Der Analyse zufolge saßen die Menschen in Deutschland Ende 2019 auf insgesamt 253 Milliarden Euro Bargeld. Das waren 32 Milliarden oder 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Durchschnittlich entspreche das mehr als 3000 Euro in bar für jeden Bundesbürger.

Doppelt so viel Bargeld wie 2013

Der Boom von Scheinen und Münzen setzte den Daten zufolge mit der Niedrigzinsphase im Euroraum ein. Seit Ende 2013 haben sich demnach die Bargeldbestände in Deutschland mehr als verdoppelt, obwohl es durch die Inflation in den letzten Jahren einen Wertverlust von durchschnittlich etwa ein bis zwei Prozent gab.

Die vergangenen 20 Jahre seien von unterschiedlichen Blasen und Krisen an den Finanzmärkten gekennzeichnet gewesen. Hinzu komme die Niedrigzinsphase der jüngeren Vergangenheit. „Es ist also kein Wunder, dass die Deutschen scheinbar etwas verunsichert sind und einen Teil ihres Geldes lieber unter das Kopfkissen legen“, erläutert Thomas Dwornitzak, Leiter Sparen & Anlegen bei der ING Deutschland. Zwar behalte Bargeld aus Sicht der Kunden die Rolle eines „sicheren Hafens“, gleichzeitig verliere es aber zunehmend die Rolle als Zahlungsmittel.

Schon mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos

Nach Angaben der Deutschen Kreditwirtschaft von Ende März nutzen die Menschen verstärkt die Möglichkeit, an der Supermarkt-Kasse, der Tankstelle oder bei sonstigen Einkäufen kontaktlos zu bezahlen. Mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen wurde demnach zuletzt kontaktlos durchgeführt wurden. Im Dezember habe dieser Anteil noch bei 35 Prozent gelegen.

Beim kontaktlosen Bezahlen müssen die Käufer ihre Plastikkarten nicht in ein Lesegerät stecken und an dem Terminal eine PIN eingeben, sondern brauchen die Karte nur an das Terminal halten. Die ersten Girocardbesitzer können inzwischen Beträge bis zu 50 Euro kontaktlos bezahlen. Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) verdoppelte jüngst das Limit für die Kartenzahlung ohne PIN-Eingabe im Handel von 25 auf 50 Euro pro Nutzung.

Auch Kreditkartenanbieter haben Limit raufgesetzt

Viele Geschäfte ermutigen Kunden angesichts der Coronavirus-Pandemie, auf diese Weise zu bezahlen, um eine potenzielle Übertragung des Virus zu vermeiden. Auch Kreditkartenanbieter wie Mastercard hatten das Limit für das kontaktlose Bezahlen vor kurzem heraufgesetzt.

Jüngsten Umfragen der Bundesbank zufolge bezahlen die meisten Menschen in Deutschland ihren Einkauf wie gewohnt. Lediglich 25 Prozent von rund 1000 Befragten haben ihr Zahlungsverhalten geändert.

https://www.focus.de/finanzen/banken/doppelt-so-viel-wie-vor-sechs-jahren-konten-um-6-milliarden-erleichtert-deutsche-horten-massiv-bargeld-zuhause_id_11927796.html

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Deutsche Bank verlangt Strafzinsen für Einlagen ab 100.000 Euro

30.04.2020

Die Deutsche Bank berechnet künftig bei mehr Kunden Strafzinsen für Spareinlagen. “Ab Mitte Mai ziehen wir die Bedingungen für Einlagen an und senken im Neugeschäft die Hürde für die Weitergabe der Negativzinsen auf 100.000 Euro ab”, schrieb der Chef des deutschen Privatkundengeschäfts, Manfred Knof, am Mittwoch in einem Brief an seine Mitarbeiter.

Dies helfe auf der Ertragsseite, verhindere aber auch mehr Zuflüsse von besonders hohen Guthaben, die die Bank Geld kosteten. Eine Sprecherin fügte hinzu, die neue Regelung gelte ab dem 18. Mai. Sie bestätigte damit einen Bericht des “Handelsblatt”.

Die Europäische Zentralbank (EZB) verlangt von den Banken für Einlagen, die sie bei der Zentralbank machen, Zinsen. Viele Institute geben diese Negativzinsen mittlerweile an ihre Kunden weiter. Die Deutsche Bank stellte sie bislang nur Firmenkunden und sehr vermögenden Privatkunden in Rechnung. Im ersten Quartal brachte das dem Institut zusätzliche Einnahmen von 32 Millionen Euro.

rtr

https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/deutsche-bank-verlangt-strafzinsen-fuer-einlagen-ab-100-000-euro-1029145394

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bafin-umfrage Niedrigzinsen fördern höheres Kostenbewusstsein bei Sparern

Sparbuch und Tagesgeldkonten sind nach wie vor die Lieblings-Geldanlagen der Deutschen.

© Bafin

  • Von Karen Schmidt, 30.04.2020 

Die Hälfte der Sparer in Deutschland gibt an, dass die niedrigen Zinsen ihr Anlageverhalten verändert hat. Vor allem achten diese Verbraucher jetzt stärker auf Kosten, Gebühren und Provisionen. Das hat eine Umfrage der Bafin ergeben

.

Das anhaltende Niedrigzinsumfeld beeinflusst das Anlageverhalten der deutschen Verbraucher. Das sagt etwa die Hälfte von 1.000 Sparern, welche die Aufsichtsbehörde Bafin in einer Online-Umfrage zum Thema Niedrigzinsen befragte. Gerade die Kosten fallen für diese Befragte jetzt stärker ins Gewicht. So wären 42 Prozent der Bankkunden zum Beispiel bereit, den Anbieter zu wechseln, wenn ihre Bank Negativzinsen einführt.

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Die niedrigen Zinsen befeuern auch das konservative Anlageverhalten der Verbraucher hierzulande. Die verbreitetsten Formen der Geldanlage sind kaum verzinste Sparbücher und Tagesgeldkonten. Außerdem haben vier von zehn Verbrauchern manchmal größere Geldbeträge auf dem Girokonto. Hauptgründe für dieses Sparverhalten: schnelle Verfügbarkeit des Geldes und Gewohnheit.

77 Prozent der Befragten halten im Niedrigzinsumfeld vor allem auch Wohneigentum für eine geeignete Form der Geldanlage. 55 Prozent setzen auch auf Goldbarren oder -münzen. Fast zwei Drittel der Verbraucher sind der Meinung, Gold sei eine sichere und krisenfeste Anlageform.

Wären die Sparer bereit, auch bei flächendeckenden Negativzinsen mehr Risiko einzugehen? Zum Großteil lautet die Antwort nein. Von denjenigen Umfrageteilnehmern, die keine Wertpapiere besitzen, würden 66 Prozent auch in diesem Fall nicht in Aktien & Co. investieren.

https://www.pfefferminzia.de/bafin-umfrage-niedrigzinsen-foerdern-hoeheres-kostenbewusstsein-bei-sparern/