Categories
Marketing Marketing & Verkauf pro-e-motion theinfluenceracademy ueberfrei

Kampagnen-Check: Wie Marken zum Frauentag mit Influencern kooperieren

Phillip John, 09.03.20

Marken wie Wefox und Esprit setzen zum Frauentag auf die Unterstützung von zahlreichen Influencerinnen. Doch wie sinnvoll sind diese Kooperationen? Eine Kampagnen-Auswertung.

© Amelia Bartlett – Unsplash

In Zeiten, in denen Marken auch danach bewertet werden, wie und ob sie sich zu wichtigen gesellschaftlichen Entwicklungen positionieren, ist auch der internationale Frauentag immer häufiger fester Bestandteil der Kampagnen-Planung vieler Marketingverantwortlicher. Themen wie die Gender Pay Gap, sexuelle Diskriminierung oder der Kampf für gleiche Rechte im Allgemeinen stehen im Fokus. Das zeigt sich auch in diversen Influencer-Marken-Kooperationen, die es rund um den 8. März gibt. Doch wie geschickt setzen Unternehmen zum Frauentag wirklich auf die Wirkkraft der Social-Media-Sternchen? Drei aktuelle Instagram-Beispiele im Check.

WeFox informiert über Altersvorsorge

Was war die Idee? Das InsurTech-Startup WeFox nutzt die Wochen rund um den 8. März, um auf ein häufig vergessenes Thema aufmerksam zu machen: Die Altersvorsorge bei Frauen. Das Problem: Das Thema finanzielle Absicherung ist für Arbeitnehmerinnen nicht weniger wichtig, wenn nicht sogar – der leider immer noch enormen Lohnlücke zwischen den Geschlechtern sei Dank – noch bedeutender. Hierfür arbeiten die Berliner mit zwei Instagrammerinnen zusammen: Die Bloggerinnen Henni Kristin (33.000 Abonnenten) und luciekx (54.600 Abonnenten) sprechen dafür in IGTV-Videos und Stories über das wichtige Thema und erklären detailliert, wie sie sich selbst der eigenen Finanzplanung angenommen haben. Zusätzlich kooperiert WeFox auch mit den Berliner Eisbären im Zuge eines Eishockey-Matches am 8. März. Kampagnenhashtag ist #wefoxforwomen. Vertagget wurde jeweils immer der offizielle Unternehmensaccount von WeFox.

Der Post der Bloggerin Henni Kristin, Screenshot

Wie ist die Umsetzung? Beide Influencer-Postings erhielten zusammen knapp 14.000 Likes und sammelten mehr als 110 Kommentare ein. Schöne, wenn auch nicht überragende Engagement-Werte. Besonders gelungen ist aber, dass die zwei Bloggerinnen ihre Follower über dein Einsatz der Story und IGTV auch direkt ansprachen und von ihren Erfahrungen mit dem Thema Altersvorsorge berichteten. So entstand Nähe und die Follower erhalten noch mehr Hintergrundinformationen als es über simple Postings möglich wäre. Eine wirklich gelungene Aktion zu einem wichtigen Thema.

Der Post von der Influencerin luciekx, Screenshot

Douglas feiert das Frausein

Was war die Idee? Der Kosmetik-Marktplatz aktivierte diverse Micro- und Macro- Influencerinnen für ihre Aktion zum Frauentag, darunter die Mode- und Travel-Bloggerinnen adrienne_koleszar (650.000 Abonnenten) und christina.kli (75.200 Abonnenten), Model Marissa Schatz (98.400 Abonnenten)sowie TV-Sternchen Daniela Katzenberger (1,8 Mio. Abonnenten). Jede der Frauen erklärte in ihrem Posting, was das Frausein und Frauenpower für sie persönlich bedeuten und hielt außerdem ein Schild mit einer eigenen Notiz in die Kamera. Verbindender Hashtag war #youarewomen und markiert wurde zudem immer der offizielle Instagram-Kanal von Douglas.

Ein Post der Travel-Bloggerin adrienne_koleszar, Screenshot

Wie ist die Umsetzung? Insgesamt sammelte die Aktion mit über 30 Beiträgen mehr als 280.000 Likes und mehr als 5.600 Kommentare ein. Tolle Werte, die zeigen, dass Douglas hier auf die richtige Auswahl von Influencerinnen gesetzt hat. Ein schönes Zeichen außerdem, dass das Unternehmen mit Bambi Mercury (60.900 Abonnenten) auch eine Stimme aus der Drag Queen Community eingebunden hat. Alles in allem eine schöne und vor allem auch erfolgreiche Kampagne, die weniger auf Produkt und mehr auf Botschaft setzt. Well done!

Esprit unterstützt UN Women

Was war die Idee? Wie schon im vergangenen Jahr hat es sichdie Modemarke zum diesjährigen Frauentag zum Ziel gemacht, die Arbeit von UN Women, der weltweit größten Frauenorganisation, zu unterstützen. Dafür wurde eigens ein T-Shirt mit der Aufschrift „YouRule” produziert. Um für die Aktion zu werben, setzte Esprit auf verschiedene Micro-Influencerinnen, darunter Moderatorin Dominique Rinderknecht (26.300 Abonnenten). Zudem wurde Anfang März in Berlin eine Panel-Diskussion unter dem Motto Gender Equality veranstaltet, ein Abend, der von Bloggerinnen wie dem Team des Fashion-Blogs tresclick(26.200 Abonnenten) und Moderatorin annalena.koopmann (1.905 Abonnenten) via Instagram begleitet wurde. Verhashtagget wurden die meisten Postings mit #unwomen, #espritcares und #yourule. Markiert wurde außerdem immer der offizielle Account von Esprit.

Ein Post aus der Kampagne von Esprit, Screenshot

Wie ist die Umsetzung? Bislang finden sich auf Instagram nur wenig aktuelle Influencer-Postings unter den jeweiligen Hashtags. Die Aktion kommt somit momentan auf nur wenige hundert Likes und Kommentare. Dennoch: Die Kombination aus Unterstützung für eine gemeinnützige Organisation sowie Aufklärungsarbeit im Rahmen eines lokalen Roundtables durch Esprit, verdient Respekt und Anerkennung. Für das nächste Jahr wäre es wahrscheinlich nur sinnvoller, der ganzen Aktionen einen einzigen verbindenden Kampagnen-Hashtag zu geben, um Sichtbarkeit und Wiedererkennungswert zu steigern.

Diese drei Beispiel-Kampagnen zeigen, dass Aktionstage wie der Weltfrauentag eine gute Gelegenheit sind, als Brand Stellung zu beziehen und gleichzeitig das Image durch gezieltes Influencer Marketing effektiv zu verbessern.

https://onlinemarketing.de/news/kampagnen-auswertung-wie-marken-zum-frauentag-mit-influencern-kooperieren

Categories
Business Development dreps Strategien ueberfrei

COVID-19: Wie Sie als Fitnessstudio-Betreiber mit dem Coronavirus umgehen können

Das Virus SARS-CoV-2 hinterlässt seine Spuren auf der ganzen Welt. Auch in Deutschland gelten erhöhte Sicherheitsstandards, die Auswirkungen des Krankheitserregers sind überall spürbar. Veranstaltungen werden abgesagt, die FIBO wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, Desinfektionsmittel sind allerorten Mangelware. Was Sie als Studiobetreiber tun können, um Ihre Mitglieder zu schützen erfahren Sie hier.

Fitnessstudio: Schutz vor Coronavirus

Wissenswertes über COVID-19

Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist kein neues Virus, es handelt sich um eine neuartige Mutation des Virus, welche die Krankheit COVID-19 auslöst. COVID-19 ist eine Erkrankung der Atemwege, die sich nur sehr schwer von einer gewöhnlichen Erkältung oder einer viralen Grippeerkrankung unterscheiden lässt. Symptome sind Fieber, trockener Husten und Muskelschmerzen, in einigen Fällen manifestiert sich die Krankheit auch in einem allgemeinen, schweren Krankheitsgefühl und Rückenschmerzen. In wenigen Fällen sind auch Symptome der oberen Atemwege möglich, dazu zählen Schnupfen und Halskratzen, manchmal wird eine COVID-19 Erkrankung auch von Durchfall begleitet.

Die Gefahr einer Verbreitung liegt mit einer Basisreproduktionszahl von 2,2 höher als bei einer normalen, durch Viren ausgelösten Grippe (Basisreproduktionszahl 1,2) aber deutlich niedriger als bei bakteriellen Erkältungen (Basisreproduktionszahl zwischen 12 und 17). Die Basisreproduktionszahl gibt vereinfacht gesagt an, wie viele Menschen durchschnittlich von einem Erkrankten angesteckt werden: SARS-CoV-2-Träger infizieren im Schnitt 2,2 weitere Menschen, während ein Mensch mit einer bakteriellen Erkältung 12 – 17 weitere Menschen ansteckt.

Bei Kontakt mit dem Coronavirus können nach einer Inkubationszeit von 2,5 – 12,5 Tagen Symptome auftreten, daher wird in Verdachtsfällen eine Quarantäne von 14 Tagen angesetzt.

Bei 81% aller Erkrankten nimmt COVID-19 einen milden Krankheitsverlauf, in 14% der Fälle ist der Verlauf schwer, in 5% der Fälle kritisch. In Deutschland sind momentan laut WHO 1296 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion bekannt. Das bedeutet, 0,002 % der Deutschen sind durch die Infektion mit Corona betroffen. Im Vergleich dazu sind mit Stand vom 06. März 2020 bereits 119.280 bestätigte Fälle von Influenza in Deutschland gemeldet worden, das entspricht 0,15% der Bevölkerung.

Hygienemaßnahmen im Fitnessstudio

Im Prinzip sind die normalen Hygienevorschriften für Fitnessstudios bereits völlig ausreichend, um Ihre Mitglieder, Mitarbeiter und sich selbst vor einer Verbreitung des Coronavirus zu schützen. Kontrollieren Sie am besten noch einmal Ihren Hygieneplan und sorgen Sie dafür, dass der Hygieneplan auch eingehalten wird.

Laut Hygienevorschriften sind die Bereiche im Fitnessstudio in diesen Zeitabständen zu reinigen und zu desinfizieren:

  • Toiletten, Duschen, Barfußbereich → täglich
  • Flächen, die mit Händen in Berührung kommen → täglich
  • Trainingsgeräte → 1x pro Woche
  • Böden im Sport- und Eingangsbereich → 1x pro Woche
  • Fenster, Türen, Schränke → 1x im Monat

Durch die akute Situation können Sie den Hygieneplan anpassen und das Zeitintervall bei der Reinigung und Desinfektion etwas senken. Normalerweise arbeiten das Studio und die Mitglieder gerade bei der Hygiene der Trainingsgeräte Hand in Hand, die meisten Mitglieder nutzen sicher auch die angebotenen Desinfektionsmittel um die Geräte nach dem Workout zu reinigen – gehen Sie an dieser Stelle jedoch besser auf Nummer sicher und lassen Sie die Geräte 1 x täglich von Ihren Mitarbeitern desinfizieren.

Holen Sie Ihre Mitglieder ins Boot!

Am wirkungsvollsten lässt sich die Verbreitung des Coronavirus verhindern, indem jeder Mensch einige einfache Hygienemaßnahmen beachtet. Passende Infografiken stellt das Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung, die Infografik als pdf finden Sie hier.

Weiterführende Informationen über Hygiene und eine Fülle an verschiedenen Infografiken bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung über das Portal infektionsschutz.de an. Hängen Sie die Hygieneempfehlungen gut sichtbar in Ihrem Studio aus. Unterstützend können Sie weitere Infografiken wie “Richtig Hände waschen – Erwachsene” auf den Toiletten aushängen.

Übertreiben Sie nicht – Sie müssen nicht das komplette Studio mit Infotafeln überfrachten. Es handelt sich um einfache, gut umzusetzende Hygienemaßnahmen, die sowieso Standard sein sollten.

Zeigen Sie Ihren Mitgliedern, dass Sie die aktuelle Situation nicht auf die leichte Schulter nehmen und generell gut gewappnet sind, was die Hygiene in Ihrem Fitnessstudio betrifft. Um Ihren Mitglieder ein gutes, sicheres Gefühl beim Training zu geben, können Sie Ihre Maßnahmen transparent machen. Sie können beispielsweise den Hygieneplan im jeweiligen Bereich aushängen und vom ausführenden Mitarbeiter abzeichnen lassen. So können Ihre Mitglieder sehen, wie sauber Ihr Studio ist.

Fazit

Auch wenn das Coronavirus die mediale Berichterstattung fest im Griff hat sollten Sie nicht in Panik verfallen. Als Studiobetreiber sollten Sie Ihren Hygieneplanund die Umsetzung der Hygienevorschriften in Ihrem Studio prüfen und gegebenenfalls anpassen. Mit Hilfe von einer oder zwei Infografiken können Sie Ihre Mitglieder dazu anhalten, einige einfache Maßnahmen einzuhalten um die Verbreitung infektiöser Krankheiten zu erschweren.

Regelmäßiges Händewaschen schützt vor der Verbreitung des Corona-Virus! Jetzt Seife und Seifenspender beim Zentraleinkauf von fitnessmarkt.de finden!

Redaktion fitnessmarkt.de (DG)

Bildnachweis: #325332407 Prostock-studio / stock.adobe.com

Veröffentlicht am: 11. März 2020

https://www.fitnessmarkt.de/magazin/artikel/covid-19-wie-sie-als-fitnessstudio-betreiber-mit-dem-coronavirus-umgehen-koennen

Categories
Finanzen & Absicherung ulfbrackmann

Bund der Versicherten: Diese Versicherungen sind unnötig

11.03.2020

Vorsicht ist besser als Nachsicht. Nach dieser Devise entscheiden sich wahrscheinlich viele Privatpersonen für eine Versicherung. Ein guter Schutz ist im Leben auch unbedingt notwendig. Heutzutage gibt es allerdings einen Urwald an Versicherungsprodukten, von denen viele mehr kosten als sie wirklich nützen.

Die Entscheidung über den Abschluss einer Versicherung fällt uns oft nicht leicht. Die entsprechenden Anbieter möchten mit ihren Produkten neben unserer Absicherung auch Gewinne mit dem Verkauf erzielen. Deshalb stellt sich oft die Frage: Ist diese Versicherung wirklich sinnvoll für mich?

Versichern Sie sich gegen den “GAU”

Grundsätzlich sollte man sich gegen die Schadensfälle versichern, welche die persönliche finanzielle Tragfähigkeit übersteigen oder gar die eigene Existenz bedrohen. Dementsprechend empfiehlt die Verbraucherzentrale, sich gegen den “größten anzunehmenden Unfall” abzusichern. Hierunter fällt auf jeden Fall die private Haftpflichtversicherung. Auf Policen, die nur kleine Schäden abdecken, kann man somit eher verzichten. Allerdings ist auch immer die individuelle Lebenssituation zu berücksichtigen. Eigenheimbesitzer sollten unbedingt eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Als Alleinverdiener einer Familie ist zur finanziellen Absicherung der Angehörigen eine eigene Risikolebensversicherung sinnvoll.

Überflüssige Versicherungen

Als Orientierungshilfe hat der “Bund der Versicherten e. V.” (BdV) ein Infoblatt veröffentlicht, welches zehn Versicherungen auflistet, die im Regelfall von Verbraucherinnen und Verbrauchern nicht benötigt werden. Der BdV erklärt in seinem Schreiben, dass der Einfallsreichtum mancher Versicherer enorm sei und viele Versicherungsprodukte schlicht zur reinen Gewinnmaximierung entwickelt werden würden. Nach Angaben des Vereins erfreuen sich dennoch seltsame Angebote des Öfteren einem erstaunlichen Interesse. Zum Schutz vor dem Abschluss unsinniger Policen soll nun das Infoblatt dienen, auch wenn dieses eine individuelle Beratung nicht ersetzt.

Platz 10: Glasbruchversicherung

Die Glasbruchversicherung deckt die Kosten der Reparatur einer kaputten Scheibe ab. Da es sich hier lediglich um eine geringe finanzielle Belastung des Einzelnen handelt, dürfte wohl kaum jemand eine Versicherung unbedingt benötigen. Die laufenden Kosten übersteigen wahrscheinlich den Nutzen des Schutzes. Nur in Sonderfällen kann sich eine Versicherung wirklich lohnen. Beispielsweise, wenn man einen Wintergarten oder eine sehr teure Spezialverglasung des Hauses besitzt.

Platz 9: Brillenversicherung

Brillen können ziemlich teuer sein. Eine Versicherung lohnt sich aber trotzdem nicht, da nicht jeglicher Schaden vollständig ersetzt wird. Bei einer Beschädigung gibt es zwar neue Gläser und ein neues Gestell, jedoch werden bei der Wahl von besonderen oder hochwertigen Varianten “kräftige Zuzahlungen” fällig. Bleibt der Schadensfall aus, erhält der Versicherte frühestens nach zwei Jahren eine neue Fassung und nur bei deutlichen Sehstärkenveränderungen neue Gläser. Und auch hier können je nach Modell hohe Zuzahlungen verlangt werden.

Platz 8: Krankenhaustagegeldversicherung

Die Krankenhaustagegeldversicherung zahlt bei einem stationären Krankenhausaufenthalt pro Tag einen vorher vereinbarten Betrag. “Ob diese Versicherung die finanzielle Grundlage für das tägliche Obst oder für das Fernsehgerät im Krankenhaus sein muss, ist mehr als fraglich”, erklärt der BdV in seinem Infoblatt. Existenzielle Risiken werden durch die Police nicht abgesichert, sodass dem Versicherungsschutz keine wirkliche Notwendigkeit abgeleitet werden kann.

Platz 7: Reisegepäckversicherung

Bei dem Abschluss einer Versicherung sollte man sich auch immer vergewissern, wann eine Leistung wirklich gezahlt wird. Um von einer Reisegepäckversicherung Geld zu erhalten, muss man nach Angaben des BdV seine Packstücke immer fest bei sich halten. Im Falle eines Verlusts unterstellt der Versicherer ansonsten ein grob fahrlässiges Verhalten. “Zudem sind Wertsachen o. ä. nur unzureichend mitversichert.” Manche Gefahren bezüglich des Gepäcks sind auch schon über die Hausratversicherung abgedeckt.

Platz 6: Handyversicherung

Der Verlust oder die Beschädigung eines Smartphones treibt den Besitzer nicht in den finanziellen Ruin, selbst wenn etwaige Vorfälle sehr ärgerlich sein können. Eine entsprechende Versicherung abzuschließen, dürfte sich auch unter Kostengesichtspunkten nicht lohnen, da lediglich der Zeitwert des Handys entschädigt wird. Hinzu kommt noch die Zahlung einer Selbstbeteiligung.

Platz 5: Versicherung gegen “häusliche Notfälle”

Zu “häuslichen Notfällen” kommt es, wenn man einen Notdienst kontaktieren muss. Das kann der Fall sein, wenn man sich aus dem eigenen Haus ausgesperrt hat oder die Heizung plötzlich ausgefallen ist. Notdienste sind zwar üblicherweise teurer als Handwerker, in eine finanzielle Schieflage dürften die Aufwendungen den “Notleidenden” trotzdem nicht führen. Außerdem treten diese Situationen nur begrenzt ein. Die Versicherung dürfte sich deshalb wohl kaum lohnen.

Platz 4: Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr

Diese Police wird vom BdV als “Milchmädchen-Rechnung” bezeichnet. Der Betrag, der später an den Versicherten zurückfließt, wurde vorher von ebendiesem zusätzlich eingezahlt. Die Wirtschaftlichkeit der Vereinbarung geht damit gegen Null. “Obendrein wird die Erstattungssumme nur mäßig verzinst.” Die Vertragsleistungen seien außerdem oftmals nicht ausreichend.

Platz 3: Insassenunfallversicherung

Im Falle eines selbst verursachten Unfalls mit dem eigenen Wagen sind die möglichen Verletzungen ihrer Mitfahrer über die persönliche Kfz-Haftpflichtversicherung abgedeckt. “Trägt ein anderer Verkehrsteilnehmer die Schuld, zahlt dessen Versicherung”, erläutert der BdV. Auf eine zusätzliche Versicherung kann deshalb verzichtet werden.

Platz 2: Sterbegeldversicherung

Die Sterbegeldversicherung soll nach dem eigenen Ableben die Hinterbliebenen finanziell entlasten. Allerdings handelt es sich hier laut dem BdV um “eine geldzehrende Kapitallebensversicherung”. “Wer sie abschließt, zahlt bei langer Laufzeit am Ende häufig mehr ein als die Hinterbliebenen herausbekommen.” Für eine Unterstützung der Angehörigen sind demnach andere Geldanlagen die bessere Alternative.

Platz 1: Kapitallebensversicherung und private Rentenversicherung

Beide zählen zu den vermögensbildenden Versicherungen. Dabei sind sie gemäß dem BdV “weder zur Altersvorsorge noch zur Vermögensbildung geeignet”. Aufgrund von Niedrigzinsen, intransparenten und oftmals überteuerten Kostenstrukturen sowie überzogenen Langlebigkeitsannahmen entsprechen die “garantierten Leistungen nicht einmal der Summe der eingezahlten Beiträge”.

Redaktion finanzen.net

MACHEN SIE SCHLUSS MIT ZU HOHEN TRADING-GEBÜHREN!

Sie handeln Wertpapiere? Dann verschenken Sie beim Handel kein Geld! Finden Sie ganz einfach die für Sie günstigste Depotbank mit dem regel­mäßig aktuali­sierten Online-Broker und Depot-Vergleich von finanzen.net.

Bildquellen: Devin_Pavel / Shutterstock.com, Marian Weyo / Shutterstock.com

https://www.finanzen.net/nachricht/geld-karriere-lifestyle/geldverschwendung-bund-der-versicherten-diese-versicherungen-sind-unnoetig-8592916

Categories
Fitness Gesundheit & Fitness ulfbrackmann wulfie

Abnehmen: Diese fünf Fehler solltest du beim Cardio-Workout vermeiden

von Cover MediaVeröffentlicht: 26.03.2018

In der Natur joggen oder auf dem Laufband schwitzen: Cardio-Training ist ideal zum Abnehmen – wenn du dabei diese fünf Fehler vermeidest.

Um das Herz-Kreislauf-System in Schwung zu halten und durch regelmäßiges Workout Gewicht zu verlieren, ist Cardio-Training ideal – dazu zählen Ausdauerübungen ab einer Dauer von 12 Minuten.

Egal, ob du also auf dem Laufband stehst oder im Park joggen gehst, dein Körper freut sich über die Bewegung. Allerdings kannst du auch beim Cardio einiges falsch machen! Die fünf größten Fehler verraten wir dir hier.

Du pushst dich nicht genug

Am liebsten läufst du deine Runde im immer gleichen Tempo? Das ist eigentlich nicht Sinn der Sache. Beim Ausdauertraining sorgt Abwechslung dafür, mehr Fett und Kalorien zu verbrennen. Baue also immer mal kurze Sprints ein, um deinen Körper auf Trab zu halten. So kann auch keine Langeweile aufkommen.

Du läufst nur auf gerader Fläche

Auf dem Laufband stellst du nie eine Steigung ein und im Park machst du einen großen Bogen um jegliche Hügel? Mach es beim nächsten Mal anders, denn auch hier gilt wieder das Motto Vielfalt siegt. Schließlich wird bei Steigungen die untere Hälfte deines Körpers mehr gefordert und trainiert – ideal für einen Knack-Po und straffe Oberschenkel.

Du machst immer dasselbe

Du läufst zwar regelmäßig, aber immer wieder dieselbe Route? Dann gewöhnen sich deine Muskeln mit der Zeit an die Anstrengung und die Pfunde hören auf zu purzeln. Um deinen Körper zu fordern, solltest du ihm also immer wieder etwas Neues bieten. Ein anderes Programm auf dem Laufband, eine andere Runde durch den Wald, wir können es gar nicht oft genug sagen: Hauptsache Abwechslung!

Du setzt dir keine Ziele

Du läufst ohne einen Endpunkt vor Augen? Dadurch bist du vielleicht anfangs motiviert, aber sobald die Aura des Neuen verflogen ist, fällt es dir immer schwerer von der Couch hochzukommen. Setze dir deshalb ein klares Ziel. Was das sein kann, ist dir selbst überlassen: Vielleicht möchtest du in ein paar Monaten einen 10-Kilometer-Lauf mitmachen oder binnen zwei Monaten die 5 Kilometer in einer bestimmten Zeit schaffen. Fordere dich selbst heraus und besiege so den inneren Schweinehund!

Du isst nach dem Workout zu viel

Hast du nach deinem Cardio-Training immer einen Bärenhunger und könntest ein komplettes 3-Gänge-Menü verspeisen? Mach das lieber nicht, da du sonst all die Kalorien wieder zu dir nimmst, die du gerade so hart verbrannt hast. Iss lieber erstmal nur einen proteinreichen Snack und warte mit der richtigen Mahlzeit noch etwas!

https://www.fitforfun.de/news/abnehmen-abnehmen-diese-fuenf-fehler-solltest-du-beim-cardio-workout-vermeiden-287190.html

Categories
Start Ups & Entrepreneurship ueberfrei ulfbrackmann

Finanzberatung: Fünf Gründe für den Schritt in die Selbstständigkeit

9. März 2017
Gastbeitrag von Frerk Frommholz, Finanzberatung Frommholz

Die Fremdbestimmtheit in der Beratung führt bei vielen Angestellten zu einem Frustrationsgefühl. Als vollkommen überzeugter Selbstständiger, möchte ich noch zweifelnde Kollegen für die Selbstbestimmung interessieren – aber nicht überreden.

Finanzberatung: Fünf Gründe für den Schritt in die Selbstständigkeiticon_lens.png

“Es gibt sicherlich viele Angestellte, die mit ihrer Arbeit zufrieden sind und zu denen diese Arbeitsform auch wunderbar passt. Wer aber beraterische oder finanzielle Unabhängigkeit liebt, für den kommt mindestens einmal im Leben die Fragen nach der eigenen Selbstständigkeit auf.”

1. Beratungsstrategien selbst bestimmen
Gerade die Fremdbestimmtheit in der Beratung führt bei vielen Angestellten zu einem Frustrationsgefühl. Eigentlich steht am Anfang des Gespräches schon das Produkt fest, das die Lösung für ein noch nicht richtig bekanntes Problem sein soll. Man riecht förmlich die potenzielle Fehlberatung.

In der Selbstständigkeit gibt es natürlich die Selbstbestimmung in der Auswahl. Mehrere selbst intensiv geprüfte Alternativen unterschiedlicher Anbieter stehen hoffentlich zu Beginn bereit.

Es geht ja um die eigene, langfristige Existenz. Logischerweise dürfen nur Beratungslösungen angeboten werden, die die bestehende Verbindung sichern und möglicherweise sogar Empfehlungen nach sich ziehen.

2. Erfolg fließt in die eigene Vermögensbildung
Jeder wirtschaftliche Erfolg findet den direkten Weg in die eigene Kasse. Ein regelmäßiges Gehalt wie in einer Bank ist entspannend, führt aber auch zu gewissen Trägheitserscheinungen.

Davon ist ein Selbstständiger weit entfernt – er muss von Anfang an erheblich kämpfen. Sobald aber die ersten Kosten durch Einnahmen gedeckt sind, bleibt von den Zusatzerträgen ein ganz erheblicher Teil im eigenen Portemonnaie.

Noch ein wesentlicher Aspekt: Ein florierendes eigenes Unternehmen ist ein wesentlicher Vermögensaspekt: je erfolgreicher, desto werthaltiger. Unterschiedlich von Geschäftsmodell zu Geschäftsmodel aber stets vorhanden und im Erfolgsfall stetig wachsend. Ein Altersvorsorgemodell.

3. Verkaufsdruck selber machen
Die Klagen über den Verkaufsdruck in Finanzkonzernen sind teilweise unangebracht, lassen sie doch die erheblichen finanziellen Erfordernisse moderner Zeiten außer acht. Ohnehin wird als Selbstständiger der Druck zumindest am Anfang eher noch wesentlich höher. Müssen die Rechnungen doch aus eigener Liquidität bezahlt werden und können nicht lapidar in die Buchhaltungsabteilung abgegeben werden.

Der entscheidende Unterschied ist dabei, dass ein Selbstständiger die Intensität selber steuern kann. Je nachdem wie groß das finanzielle Reservepolster ist, wie fleißig man sein möchte und wie schnell das Konzept erfolgreich ist verändern sich die Verhältnisse. Es gibt keine Patentlösung, jede Situation ist anders und damit auch der zu ertragende Verkaufsdruck.

4. Zufriedenheit in der Arbeit finden
Es gibt sicherlich viele Angestellte, die mit ihrer Arbeit zufrieden sind und zu denen diese Arbeitsform auch wunderbar passt. Wer aber beraterische oder finanzielle Unabhängigkeit liebt, für den kommt mindestens einmal im Leben die Fragen nach der eigenen Selbstständigkeit auf. Diese Entscheidung will genau bedacht werden.

Extrem wichtig ist, sich frühzeitig selbst zu prüfen, ob man überhaupt zum Unternehmer taugt und wie die Einkommenssituation aussehen könnte. Neutral und anonym bietet die Internetseite www.selbstchef.de hervorragende Tools an (Unternehmercheck, Einkommenscheck) Das nimmt viel von der Anfangsunsicherheit und gibt ein realistisches Grundgerüst für die Entscheidung.

5. Für das Kundenwohl verantwortlich zu sein
Auf einen Selbstständigen kommt ein riesiger Berg an unbekannten Dingen zu: Von der Umsatzsteuer über die notwendigen Zulassungen bis zur Bürofrage. Das war in Angestelltenzeiten wunderbar einfach. Nun lastet das auf den eigenen Schultern. Und dann auch noch die Verantwortung für das Kundenwohl.

Ein sehr wertvoller Aspekt: Als Berater ist man nicht mehr der Repräsentant eines Institutes, sondern der voll verantwortliche, persönliche Finanzberater im Erfolg, wie im Misserfolg. Bei einer gründlichen Vorbereitung des Beratungskonzeptes kommt letzteres nur vorübergehend vor. Die entgegengebrachte Wertschätzung ist daher persönlich redlich verdient und nicht abhängig vom Erscheinungsbild des Finanzinstitutes. Die eigene „Marke“ wird immer wertvoller.

Sie können sich, Ihre Familie und Ihre Kunden zufriedener machen. Prüfen Sie sich genau, machen Sie verschiedene Tests und probieren Sie Ihr Konzept an Freunden aus. Holen Sie dann den ganzen Mut aus den Ecken hervor und wagen Sie es. Für mich war es eine wunderbare, lebensverändernde Entscheidung.

Autor Frerk Frommholz betreibt gemeinsam mit seinem Vater Frank die Finanzberatung Frommholz OHG, die in Hamburg und Jevenstedt ansässig ist.

https://www.cash-online.de/berater/2017/finanzberater-selbststaendigkeit/367895#

l,

Categories
Finanzen & Absicherung Marketing & Verkauf Start Ups & Entrepreneurship ueberfrei ulfbrackmann

Versicherungsvertrieb 2017: Die fünf Veränderungstreiber

Der deutsche Versicherungsvertrieb steht auch 2017 vor großen Veränderungen. Berater müssen aktiv vorangehen, um den Anschluss nicht zu verpassen. Fünf Veränderungstreiber werden den Versicherungsvertrieb 2017 beeinflussen.

25. Januar 2017
Kolumne von Jürgen Fink, Salesurance GmbH

Versicherungsvertriebicon_lens.png

“Digitalisierung ist der Schlüssel um Kunden zukünftig allumfassender und effizienter beraten zu können.”

1. Berater müssen den digitalen Kundenerwartungen gerecht werden
Kunden erwarten, dass ihnen Versicherungsprodukte und Beraterleistungen auf allen medialen Kanälen zur Verfügung stehen. Personalisierung, Transparenz, Einfachheit, Selbstbestimmung und Schnelligkeit sind Merkmale, auf die Kunden auch im Jahr 2017 großen Wert legen. So wurden 2016 beispielsweise bei 84 Prozent aller Abschlüsse vorab Informationen über das Internet eingeholt. Letztlich abgeschlossen wurde jedoch zu nahezu 60 Prozent in einer örtlichen Versicherungsagentur. Berater müssen diesen Kundenerwartungen gerecht werden und das eigene Geschäftsmodell konsequent digitalisieren.

2. Nutzung von digitalen Technologien wird weiter steigen
Sowohl Versicherer als auch Berater müssen für einen konstanten Erfolg in der Branche umdenken und alte Geschäftsmodelle modernisieren. Hierbei geht es darum, bereits vorhandene Prozesse in der digitalen Nutzung weiter auszubauen und gleichzeitig neue digitale Vertriebsideen mit einfließen zu lassen. Ziel der Versicherungsbranche und der Berater sollte es sein, das jeweilige Geschäftsmodell vollumfassend auf die digitale Welt auszuweiten. Hierbei geht es nicht nur um die Neukundengewinnung durch regionales Online-Marketing sondern auch um digitale Betreuung der Bestandskunden.

3. Zunahme der digitalen Konkurrenz

Durch die Digitalisierung des Versicherungswesens zeigen junge Start-Ups vermehrt Präsenz auf dem Versicherungsmarkt. Durch ihre ausgeprägten Kenntnisse im Online-Marketing-Bereich und durch eine Vielzahl von Leistungen, die auf dem Konzept des “Big Data” aufbauen, ist eine neue Gruppe von Konkurrenten für die traditionellen Versicherungsgesellschaften und Berater entstanden. Dieser Konkurrenz müssen sich Vermittler selbstbewusst stellen, indem das eigene Geschäftsmodell konsequent digitalisiert wird.

4. Regulatorische Richtlinien setzen den Vertrieb unter Veränderungsdruck
Dieses Jahr wird unter anderem die bereits bestehende Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD in gültiges Recht umgesetzt. Zunehmende Regulierung und eine höhere Bedeutung des Verbraucherschutzes erfordern neue, transparente und nachvollziehbare Beratungs- 
und Verkaufsprozesse sowie die notwendige Qualifizierung der Vertriebsmitarbeiter. Die Bedeutung der auf den eigentlichen Vertragsabschluss ausgerichteten Vergütungselemente wird weiter sinken, wohingegen die auf Serviceleistungen und Betreuung des Kunden gerichteten Elemente an Bedeutung gewinnen werden. Diesen Herausforderungen müssen sich Berater aktiv stellen und das bestehende Geschäftsmodell frühzeitig auf die regulatorischen Richtlinien ausrichten.

5. Kosteneffizienz durch Digitalisierung erreichen
Das veränderte Nutzerverhalten, der technologische Fortschritt sowie die steigende Regulierungskomplexität in Verbindung mit stagnierenden Provisionseinnahmen zwingen die Berater dazu, das eigene Geschäftsmodell radikal zu überdenken.

Digitalisierung ist der Schlüssel um Kunden zukünftig allumfassender und effizienter beraten und betreuen zu können. Eine Produktivitätssteigerung lässt sich aber nicht nur durch die digitale Betreuung von Bestandskunden erreichen, auch durch die gezielte Generierung von Neukunden über regionales Online-Marketing lässt sich der Umsatz im Vertrieb steigern. Ein entscheidender Erfolgsfaktor für Berater wird das Thema Kosteneffizienz bei gesteigerter Produktivität durch digitalisierte Vertriebsprozesse sein.

Autor Jürgen Fink ist Geschäftsführer bei der Salesurance GmbHmit Sitz in Berlin.

Foto: Shutterstock

https://www.cash-online.de/versicherungen/2017/versicherungsvertrieb-4/359384/2#

Categories
Marketing Marketing & Verkauf pro-e-motion theinfluenceracademy ueberfrei

Nike: A case study for what omnichannel retail should look like

September 15, 2016
Alex Senn, Co-Founder at Distribution Hub

Nike does omnichannel right

You wouldn’t think the shopping experience at a fortune 500 company would make the day, but my recent encounter with Nike did just that! Recently, a buddy came down to visit. While here, we visited the Nike store on Newbury street in Boston. This was not a super special shopping trip, but he thought maybe he would grab some shoes and a pair or two of shorts. Nothing huge, but upon entry to the Nike store, I noticed the experience they were providing was really something different, and masterful in their approach to omnichannel retail. From the vibrant, bright entrance to the well-placed mannequins and great displays, the store was already setting customers up to feel happy enough to buy. But it did not stop there. This post will explore the omnichannel retail implementation at Nike from the perspective of a consumer, with my comments as a retail technologist so you too can apply these concepts/technologies, and strategies into your own omnichannel retail presence.

Design for omnichannel retail

In this Nike store, as I mentioned they truly are making the actual store design accessible and easy to navigate. They make great use of colors/textures/design to truly enhance the actual mood of the customer. If you look at Google for a second, who has come to be the epitome of fun/vibrant workplace design to get more out of their people, the same applies to retail stores. Filling their stores with colors, placing their most vibrant designs on mannequins and using natural textures delivers a powerful buying environment. The Nike store is a marvel of omnichannel retail design. It helps make the connection for consumers that this is not simply a retail store, but they are a brand with the right technology in their products to deliver great activewear, which is reflected in the quality of the store design itself. Since a picture is worth a thousand word, check out the designs below. This is obviously a large space, and does have a lot of room for design aesthetics, but the point is they make you feel good about the brand before you’ve even decided to buy something, making it easy to consider an actual purchase. In addition to the store, if you look at the Nike website, the very first thing is a whole page of all different color jerseys. This is to A) appeal to wider range of people B) to excite the consumer to purchase. You can actually accomplish this easier than you might think, by using modern, chic looks which can come from Pinterest, using household materials and wood structures.

The Nike website, filled with color.

Let channels help each other

One thing I noticed while I was shopping around the store that truly represents the strength of Nike’s omnichannel strategy is how often they reference their online site within their products and displays. It’s actually quite amazing how few retailers are willing to fully integrate their stores with their online presence. If the website is showing customers where the stores are, then the stores should be showing customers. This is how you get customers to feel comfortable with you as a brand provider, through all channels. It’s a way to cross-sell your channels as well. One great way Nike has done this is with their NikeID program. In this sense, they are showing shows in store, but they can only be bought online (similar in a way to Bonobos). This is great because it’s something unique to Nike, powered online, and introduces people to a new way to shop their stores if they have only been an offline customer. In this sense, Nike is actually encouraging showrooming, but has a powerful mechanism to convert those customers online. A great example of this which any retailer could do is to set up a subscription box. Provide an example in store, with a very easy place on the web to signup for it.

Getting product from everywhere

When you shop at Nike, or at Nike.com, you’ll notice (maybe you wouldn’t which is kind of the point) that you can shop anywhere and have the product show up anywhere you’d like. I’m referring to buying online, picking up in store or buying in store and receiving the product at home, or simply having it ordered and ready at another store. Whatever the case may be, the omnichannel retail system being utilized is ready to provide any product Nike carries, anywhere the consumer could possibly want it to be. This really is what consumers expect now. If you think about what this is from a technical perspective, it is simply one common database, with parameters to edit which locations the product is on hand, and which locations to ship the product too. It is not overly complicated, and yet many retailers are STILL missing this point. While Nike may have put a few million dollars into the entire customized system, you can have the same ability to operate across channels with Epic Commerce. This is not hard to implement, or have someone implement for you, and will give you the same functionality across any channel you prefer to operate through while letting you manage it all from the comfort of any device.

The staff operates as omnichannel closers

When in this store, you realize the people of Nike have really educated and made aware their employees of all options a consumer has while shopping. Nike staff members are sensible about when a customer should be approached, without being overly aggressive, but very attentive to the needs of customers when a customer requests help. This is very important as customers in this sort of buying environment are susceptible to multiple purchases (also must consider location as an advantage here). However, many people making purchases here are international, so buying in store and shipping to their home is a preferred option. Additionally, Nike get’s a lot of customers purchasing online to pick up at this store. Each staff member is aware of this, and thus likely to suggest the other options. One specific example is their use of NikeID. Because Nike has embraced a wide color pallet for the production of their shoes, they can allow customers individuality. Staff members make this known to many people who are not online shoppers of Nike.com or are unaware of the website functionality. For Nike, this is a great way to introduce people personally their omnichannel retail systems. They can sell them in store to make lifetime customers online.

Product displays summarize technology

This is critical to the success of each person buying. Again here it is all about technology but it is centered around product technology. Nike has some really innovative materials and fabrics which are used to showcase quality and durability for athletes. Consumers don’t recognize this unless they are shown clearly at purchase. Even online, where you can find all the details, it’s nothing compared to the in-person product review. Nike handles this very well with the displays to clearly map out what features the products have both in store and online (ie. Flywire, NikeID, Dri-Fit, Hyperfuse etc.). On top of this, the store staff help points this out in terms of how it will help you with whatever it is you will use the product for, or they will show you where it is located within the store.

Frictionless checkout

As my friend worked with one of the staff to find the pair of shoes he liked, helpful tips took him around the store to several styles similar in color/design that my friend wanted. This was smooth, and the salesperson was helpful in his approach. As soon as the “yeah these are good” came, the staff member was there on the spot to scan (with Nike’s app) the barcode, accept the credit card, and complete the purchase. He gave the option of an email receipt or physical receipt, and when asked for a physical receipt he simply sent it to a little printer machine (three of them throughout the store) to grab the receipt and bring back a bag. This both stunned and awed us at how seamless it was. In any Nike store, the staff is equipped with handheld point of sale (POS) systems to operate this from. From the same POS they can buy items and have them shipped home, or accept returns (though not all devices). This was a remarkable use of retail technology which went a long way to enhancing the retail experience in a large, heavily trafficked store. Going a step further, this frictionless checkout can become even more frictionless with Epic Commerce, using payments directly through a consumers app to scan, buy, pick up, and walk out without ever needing any assistance (still in beta, signup to receive updates).

What did Nike do wrong?

After the whole purchase, we walked outside, my friend even put on the shoes to walk around in, and he said: “you know if he hadn’t made me check out so quickly, and instead guided me around or offered to hold the shoes, I probably would have shopped more.” I got to thinking about it, and it did make sense. So valuable lesson here is to make sure the shopper is done shopping. This is a case where employees really need to be trained to suggest more products, as your commerce system should do for customers shopping online.

Increasing customer confidence

As we neared the end of our shopping experience, my friend mentioned how excited he was about the 30-day money back guarantee. This is, in fact, a great policy if you can pull it off. Many new brands utilize this method to sure up any customers on the purchase decision. In this case, Nike offered to let you wear the shoe for 30-days, and if you weren’t satisfied, you can return then and get Nike credit. While I’m guessing most will not do this, it automatically delivers a happy post-purchase experience for a customer and helps reassure during the purchase that you will be satisfied, even if it requires a new pair of shoes.

Nike’s omnichannel map

Omnichannel retail technology utilized

It really was a great display of technology to deliver a seamless shopping experience. Nike has most definitely customized and built-from-scratch a significant amount of their own technology. This is something they need to do, as they have a large distribution and complex supply chain. If we think about what they are actually using, it can be broken down into a few different pieces (aside from the stores, warehouses, and other physical items). When you look at it, the software behind everything is as such:

  • central warehouse/vendor management system
  • inventory system centrally connected with store and warehouse availability
  • website to handle orders/distribute proper order details for warehouse/store orders
  • personalized CRM for detecting past purchases
  • in-store mobile-based POS

This pretty much sums it up. Really, the system just needs to route the proper order details across all channels while keeping accurate inventory updated. This is something Nike has done a nice job of. This system, however, is already available for small to medium sized retailers. You can have a full omnichannel retail presence and not have to pay the dollars Nike has in order to make it happen. The key is to get it started sooner rather than later.

With that, we will conclude the Nike shopping experience. As you can see, it is a promising time for retailers who can combine the right use of technology with proper in-store implementation. While not every part of retail is perfect, this was an experience many customers can jive with. It offers a great layout for what omnichannel retail should represent now, and hopefully, it will only continue to expand in the future.

Nike: A case study for what omnichannel retail should look like

linkedin.png

Nike: A case study for what omnichannel retail should look like

Nike does omnichannel right You wouldn’t think the shopping experience at a fortune 500 company would make the d…

Categories
Business Development Marketing Marketing & Verkauf pro-e-motion Start Ups & Entrepreneurship theinfluenceracademy

Nike: A case study for what omnichannel retail should look like

September 15, 2016
Alex Senn, Co-Founder at Distribution Hub

Nike does omnichannel right

You wouldn’t think the shopping experience at a fortune 500 company would make the day, but my recent encounter with Nike did just that! Recently, a buddy came down to visit. While here, we visited the Nike store on Newbury street in Boston. This was not a super special shopping trip, but he thought maybe he would grab some shoes and a pair or two of shorts. Nothing huge, but upon entry to the Nike store, I noticed the experience they were providing was really something different, and masterful in their approach to omnichannel retail. From the vibrant, bright entrance to the well-placed mannequins and great displays, the store was already setting customers up to feel happy enough to buy. But it did not stop there. This post will explore the omnichannel retail implementation at Nike from the perspective of a consumer, with my comments as a retail technologist so you too can apply these concepts/technologies, and strategies into your own omnichannel retail presence.

Design for omnichannel retail

In this Nike store, as I mentioned they truly are making the actual store design accessible and easy to navigate. They make great use of colors/textures/design to truly enhance the actual mood of the customer. If you look at Google for a second, who has come to be the epitome of fun/vibrant workplace design to get more out of their people, the same applies to retail stores. Filling their stores with colors, placing their most vibrant designs on mannequins and using natural textures delivers a powerful buying environment. The Nike store is a marvel of omnichannel retail design. It helps make the connection for consumers that this is not simply a retail store, but they are a brand with the right technology in their products to deliver great activewear, which is reflected in the quality of the store design itself. Since a picture is worth a thousand word, check out the designs below. This is obviously a large space, and does have a lot of room for design aesthetics, but the point is they make you feel good about the brand before you’ve even decided to buy something, making it easy to consider an actual purchase. In addition to the store, if you look at the Nike website, the very first thing is a whole page of all different color jerseys. This is to A) appeal to wider range of people B) to excite the consumer to purchase. You can actually accomplish this easier than you might think, by using modern, chic looks which can come from Pinterest, using household materials and wood structures.

The Nike website, filled with color.

Let channels help each other

One thing I noticed while I was shopping around the store that truly represents the strength of Nike’s omnichannel strategy is how often they reference their online site within their products and displays. It’s actually quite amazing how few retailers are willing to fully integrate their stores with their online presence. If the website is showing customers where the stores are, then the stores should be showing customers. This is how you get customers to feel comfortable with you as a brand provider, through all channels. It’s a way to cross-sell your channels as well. One great way Nike has done this is with their NikeID program. In this sense, they are showing shows in store, but they can only be bought online (similar in a way to Bonobos). This is great because it’s something unique to Nike, powered online, and introduces people to a new way to shop their stores if they have only been an offline customer. In this sense, Nike is actually encouraging showrooming, but has a powerful mechanism to convert those customers online. A great example of this which any retailer could do is to set up a subscription box. Provide an example in store, with a very easy place on the web to signup for it.

Getting product from everywhere

When you shop at Nike, or at Nike.com, you’ll notice (maybe you wouldn’t which is kind of the point) that you can shop anywhere and have the product show up anywhere you’d like. I’m referring to buying online, picking up in store or buying in store and receiving the product at home, or simply having it ordered and ready at another store. Whatever the case may be, the omnichannel retail system being utilized is ready to provide any product Nike carries, anywhere the consumer could possibly want it to be. This really is what consumers expect now. If you think about what this is from a technical perspective, it is simply one common database, with parameters to edit which locations the product is on hand, and which locations to ship the product too. It is not overly complicated, and yet many retailers are STILL missing this point. While Nike may have put a few million dollars into the entire customized system, you can have the same ability to operate across channels with Epic Commerce. This is not hard to implement, or have someone implement for you, and will give you the same functionality across any channel you prefer to operate through while letting you manage it all from the comfort of any device.

The staff operates as omnichannel closers

When in this store, you realize the people of Nike have really educated and made aware their employees of all options a consumer has while shopping. Nike staff members are sensible about when a customer should be approached, without being overly aggressive, but very attentive to the needs of customers when a customer requests help. This is very important as customers in this sort of buying environment are susceptible to multiple purchases (also must consider location as an advantage here). However, many people making purchases here are international, so buying in store and shipping to their home is a preferred option. Additionally, Nike get’s a lot of customers purchasing online to pick up at this store. Each staff member is aware of this, and thus likely to suggest the other options. One specific example is their use of NikeID. Because Nike has embraced a wide color pallet for the production of their shoes, they can allow customers individuality. Staff members make this known to many people who are not online shoppers of Nike.com or are unaware of the website functionality. For Nike, this is a great way to introduce people personally their omnichannel retail systems. They can sell them in store to make lifetime customers online.

Product displays summarize technology

This is critical to the success of each person buying. Again here it is all about technology but it is centered around product technology. Nike has some really innovative materials and fabrics which are used to showcase quality and durability for athletes. Consumers don’t recognize this unless they are shown clearly at purchase. Even online, where you can find all the details, it’s nothing compared to the in-person product review. Nike handles this very well with the displays to clearly map out what features the products have both in store and online (ie. Flywire, NikeID, Dri-Fit, Hyperfuse etc.). On top of this, the store staff help points this out in terms of how it will help you with whatever it is you will use the product for, or they will show you where it is located within the store.

Frictionless checkout

As my friend worked with one of the staff to find the pair of shoes he liked, helpful tips took him around the store to several styles similar in color/design that my friend wanted. This was smooth, and the salesperson was helpful in his approach. As soon as the “yeah these are good” came, the staff member was there on the spot to scan (with Nike’s app) the barcode, accept the credit card, and complete the purchase. He gave the option of an email receipt or physical receipt, and when asked for a physical receipt he simply sent it to a little printer machine (three of them throughout the store) to grab the receipt and bring back a bag. This both stunned and awed us at how seamless it was. In any Nike store, the staff is equipped with handheld point of sale (POS) systems to operate this from. From the same POS they can buy items and have them shipped home, or accept returns (though not all devices). This was a remarkable use of retail technology which went a long way to enhancing the retail experience in a large, heavily trafficked store. Going a step further, this frictionless checkout can become even more frictionless with Epic Commerce, using payments directly through a consumers app to scan, buy, pick up, and walk out without ever needing any assistance (still in beta, signup to receive updates).

What did Nike do wrong?

After the whole purchase, we walked outside, my friend even put on the shoes to walk around in, and he said: “you know if he hadn’t made me check out so quickly, and instead guided me around or offered to hold the shoes, I probably would have shopped more.” I got to thinking about it, and it did make sense. So valuable lesson here is to make sure the shopper is done shopping. This is a case where employees really need to be trained to suggest more products, as your commerce system should do for customers shopping online.

Increasing customer confidence

As we neared the end of our shopping experience, my friend mentioned how excited he was about the 30-day money back guarantee. This is, in fact, a great policy if you can pull it off. Many new brands utilize this method to sure up any customers on the purchase decision. In this case, Nike offered to let you wear the shoe for 30-days, and if you weren’t satisfied, you can return then and get Nike credit. While I’m guessing most will not do this, it automatically delivers a happy post-purchase experience for a customer and helps reassure during the purchase that you will be satisfied, even if it requires a new pair of shoes.

Nike’s omnichannel map

Omnichannel retail technology utilized

It really was a great display of technology to deliver a seamless shopping experience. Nike has most definitely customized and built-from-scratch a significant amount of their own technology. This is something they need to do, as they have a large distribution and complex supply chain. If we think about what they are actually using, it can be broken down into a few different pieces (aside from the stores, warehouses, and other physical items). When you look at it, the software behind everything is as such:

  • central warehouse/vendor management system
  • inventory system centrally connected with store and warehouse availability
  • website to handle orders/distribute proper order details for warehouse/store orders
  • personalized CRM for detecting past purchases
  • in-store mobile-based POS

This pretty much sums it up. Really, the system just needs to route the proper order details across all channels while keeping accurate inventory updated. This is something Nike has done a nice job of. This system, however, is already available for small to medium sized retailers. You can have a full omnichannel retail presence and not have to pay the dollars Nike has in order to make it happen. The key is to get it started sooner rather than later.

With that, we will conclude the Nike shopping experience. As you can see, it is a promising time for retailers who can combine the right use of technology with proper in-store implementation. While not every part of retail is perfect, this was an experience many customers can jive with. It offers a great layout for what omnichannel retail should represent now, and hopefully, it will only continue to expand in the future.

Nike: A case study for what omnichannel retail should look like

linkedin.png

Nike: A case study for what omnichannel retail should look like

Nike does omnichannel right You wouldn’t think the shopping experience at a fortune 500 company would make the d…